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Magen-Darm-Geschwür

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Was ist ein Magen-Darm-Geschwür?

Magengeschwür (Ulkuskrankheit)
Magengeschwür (Ulkuskrankheit)

Ein Magen-Darm-Geschwür (Ulkuskrankheit) ist eine Entzündung in der Schleimhaut (Mukosa) des Magens (Ventrikel) oder oberen Teiles des Zwölffingerdarmes (Duodenum). Ein typisches Merkmal solcher Geschwüre ist, das Wiedeauftreten (Rezidiv). Das Risiko des Wiederauftretens eines Magen-Darm-Geschwürs innerhalb eines Jahres liegt bei ca. 75%. Daher wird auch der Begriff Ulkuskrankheit für Geschwüre im Magen und Zwölffingerdarm verwendet.

Die Ulkuskrankheit wird heute als eine Infektionskrankheit angesehen, die durch das Bakterium Helicobacter pylori verursacht wird. Es wird davon ausgegangen, dass 99% der Zwölffingerdarmgeschwüre (Duodenalulcus) und 75% der Magen-Darm-Geschwüre (Ventrikelulcus) auf eine Infektion mit Helicobacter pylori zurückgehen. Immerhin 25% der Geschwüre im Magen werden jedoch durch die Wirkung von Medikamenten aus der Gruppe der Salicylate (z B Aspirin) und NSAR (z B Diclofenac, Naproxen) verursacht, die einen ätzenden Effekt auf die Schleimhaut des Magens haben.1